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Erholsame Nächte – Aktive TageGesunder Schlaf ist
lebenswichtig! Schlaf ist nicht ‚Abschalten’ bis zum Morgen sondern ein
aktiver Prozess. Im Tiefschlaf findet die Regeneration des Körpers und
seiner Organe statt. Wenn der Schlaf seine wichtigen Funktionen verliert -
Tief- und Traumschlaf durch äußere Einflüsse, Krankheiten oder andere
Störungen verhindert werden - kann er sogar schädlich sein!
Während ein gestörter Schlafrhythmus zu erheblicher Tagesmüdigkeit
führt, entsteht über die Ausschüttung von Stresshormonen durch nächtliche
Atempausen eine chronische Kreislaufbelastung.
Weitere Langzeitfolgen drohen:
- Unfälle durch Sekundenschlaf am Steuer
- Bluthochdruck
- Herzinfarkt
- Schlaganfall
- Diabetes mellitus wird begünstigt
Symptome einer ernstzunehmenden Schlafstörung sind:
- lautes, unregelmäßiges Schnarchen
- Atempausen im Schlaf
- chronische Tagesmüdigkeit
- unruhiger Schlaf durch Arm- und Beinbewegungen
Was sollten Sie tun? Sprechen Sie mit Ihrem
Hausarzt, wenn zwei oder mehr der genannten Symptome bei Ihnen vorliegen.
Erhärtet sich der Verdacht auf nächtliche Atemstörungen, bieten wir Ihnen
eine Untersuchung im Schlaflabor und die Einleitung der notwendigen
Therapie an.
Die Untersuchung im Schlaflabor Am ersten
Untersuchungstag führen wir morgens ein ausführliches Aufnahmegespräch mit
Ihnen und werden Sie anschließend gründlich untersuchen. Eine
Lungenfunktionsprüfung schließt sich an.
Bei der nächtlichen Untersuchung im Schlaflabor wird ein
„Polysomnogramm“ erstellt. Hierbei handelt es sich um ein
Untersuchungsverfahren zur Messung unterschiedlicher Körperfunktionen im
Schlaf, das Auskunft über die verschiedenen Schlafstadien und mögliche
Schlafstörungen gibt.
Aufgezeichnet werden:
- Atmung
- Sauerstoffgehalt des Blutes
- Hirnstromkurve (EEG)
- EKG
- Puls
- Blutdruck
- Körperbewegungen
„Kann man im Schlaflabor mit Verkabelung überhaupt
schlafen?“ Sie können beruhigt sein! Elektroden und Kabel
werden so befestigt, dass Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit so wenig wie
möglich eingeschränkt sind. Die Monitore befinden sich in einem separaten
Raum, von dem aus unsere Mitarbeitenden Sie und Ihren Schlaf
überwachen.
Am Morgen nach der Untersuchung sind Sie zum Frühstück eingeladen.
Anschließend besprechen wir mit Ihnen die Befunde und planen das weitere
Vorgehen.
Für die Diagnostik und Therapieeinleitung einer schlafbezogenen
Atemstörung werden zwei bis drei Untersuchungsnächte
benötigt.
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Es muss nicht
immer eine nächtliche Maskenbeatmung sein. Manche Schlafstörungen lassen
sich medikamentös oder durch andere gezielte Maßnahmen wie beispielsweise
Lagerungstraining, Stressabbau oder Zahnschienen behandeln.
Falls wir Ihnen eine Atemtherapie mit Maske empfehlen, stehen heute
hochmoderne, komfortable Geräte zur Verfügung. Die Maske - die entweder
Mund und Nase oder nur die Nase abdeckt - wird so angepasst, dass sie
bequem und sicher sitzt.
Während der Untersuchungsnächte werden wir die erforderliche Therapie
einleiten und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abstimmen.
Nach wenigen Tagen können Sie mit einem deutlichen
Therapieerfolg rechnen.
Kontakt: ST.-VINCENTIUS-KRANKENHAUS
SPEYER Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin Dr. med. Oliver
Jung Holzstr. 4a 67346 Speyer Tel: (0 62 32) 133 - 0 o.jung@vincentius-speyer.de www.vincentius-speyer.de
Anmeldung und
Information: ST.-VINCENTIUS-KRANKENHAUS
SPEYER Sekretariat Anästhesie und Intensivmedizin Holzstr.
4a 67346 Speyer Tel: (0 62 32) 133 – 3 78 Fax: (0 62 32) 133 – 2
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